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Kulturzeit MAGAZIN
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD
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Sebastian Pufpaff: Noch nicht Schicht! (Wh.) SATIRESHOW
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Im Schatten der Vulkane NATUR UND UMWELT Nisyros - Eine griechische Tragödie (Folge: 3)
Der Vulkankomplex zwischen Kos und Nisyros ist einer der bedrohlichsten im ganzen Mittelmeer. Der Hauptkrater ist auf der Insel Nisyros, keine zwei Kilometer vom Hauptort Mandraki entfernt. Würde der Vulkan explodieren, löschte der Tsunami, der dabei entstünde, alle Ägäis-Inseln aus. Mit seinen natürlichen "Spas" und den Mini-Erschütterungen der Lava, die nur drei Kilometer unter der Oberfläche brodelt, zieht die Insel Nisyros immer wieder Besucher an. Die Inselbewohner leben vornehmlich von Fischfang und Tourismus. Eine Fischerfamilie gewährt Einblicke in ihr Leben und ihre Gefühle im Schatten des Vulkans.
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Im Schatten der Vulkane NATUR UND UMWELT Lanzarote - Wie Asche zu Geld wird (Folge: 4)
Die Landschaft der Kanaren-Insel Lanzarote ist gezeichnet von vulkanischen Zylindern, die vom Kampf zwischen Feuer und Wasser zeugen. Wind und Asche haben das Land extrem fruchtbar gemacht. Es ist aber nicht leicht zu bewirtschaften. Die ausgezeichneten Weine sind ein Beweis dafür, wie widerstandsfähig Mensch und Natur sind. Über die Jahrhunderte schufen die Eruptionen ein geheimnisvolles Höhlenlabyrinth aus Lava- und Wasserquellen. Wegen der Riffe aus Lavagestein entstehen vor der Insel massive Wellen, die für ein Surfer-Paradies sorgen.
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Der Geschmack Europas ESSEN UND TRINKEN Die Lausitz
Dem "Geschmack Europas" geht die gleichnamige Reihe nach: Lojze Wieser, Verleger und leidenschaftlicher Kulinariker, streift durch europäische Länder und deren Küchen. Diesmal geht es in die Lausitz. Die Region umfasst den Süden Brandenburgs und den Osten Sachsens bis hin nach Polen. Sie ist sowohl kulinarisch - berühmt für ihre Spreewald-Gurken - als auch kulturell spannend, denn hier sind die Sorben zu Hause. Als slawische Minderheit in Deutschland anerkannt, pflegen sie Bräuche und Traditionen, die bereits von Theodor Fontane in "Wanderungen durch die Mark Brandenburg" beschrieben wurden. Lojze Wieser begibt sich auf Fontanes Spuren durch Brandenburg und Sachsen, erfährt einiges über den vielfältigen Geschmack der Gurken und die Heilkraft ihrer getrockneten Schalen, besucht Schlösser, Küchen und ein ehemaliges Stasi-Gefängnis.
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Servicezeit RATGEBER
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Unkraut NATUR UND UMWELT
Die Themen Nachhaltigkeit und Umweltschutz sind glücklicherweise wieder auf dem Vormarsch. Die Sendung berichtet in kurzweiligen Beiträgen über neueste Entwicklungen und Perspektiven.
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Sonnenziele für jede Jahreszeit TOURISMUS Zypern, Kreta, Türkische Ägäis
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Istriens Süden TOURISMUS Urlaubsparadies an der kroatischen Adria
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Málaga und die westliche Costa del Sol LAND UND LEUTE Entdeckungen an Spaniens Sonnenküste
Wer an Spaniens Sonnenküste Urlaub machen will, landet fast zwangsläufig in Málaga. Die Geburtsstadt Pablo Picassos hat sich in den vergangenen Jahren zu einem echten Topziel gemausert. 320 Sonnentage im Jahr bei angenehmen Temperaturen tragen dazu genauso bei wie Málagas Lage am Meer, gesäumt von tropischem Grün und langen Stränden. Für Lebenskunst sorgen die vielen gemütlichen Tapas-Kneipen in der herausgeputzten Altstadt. Von der imposanten Maurenfestung blickt man auf die neu gestaltete Hafenmeile mit elegantem Schattendach, und auch spannende Kunstmeilen wie das Picasso-Museum, die Sammlung zeitgenössischer spanischer Werke und ein Stadtviertel, geschmückt von Graffiti-Künstlern aus aller Welt, laden Schaulustige zu ausgedehnten Spaziergängen ein. Von Málaga aus Richtung Westen liegen die traditionsreichen Badeorte der Costa del Sol wie Perlen am Meeresufer, etwa Torremolinos, eines der ersten Urlaubszentren im Spanien der 1960er-Jahre. Neben der damals modernen Hochhausarchitektur finden sich hier noch immer lauschige Ecken mit einer Promenade, an der sich Restaurants, Geschäfte und kleine Appartementhäuschen aneinanderreihen. Marbella dagegen hat bis heute seinen Ruf als mondäne Sonnenstadt verteidigt, obwohl sich die Reichen und Schönen inzwischen in den privat geführten Nachbarhafen zurückgezogen haben. Auch in der geschäftigen Küstenmetropole lohnt es sich, hinter die Kulissen zu schauen: ein tropischer Park, eine Passage voller Skulpturen von Salvador Dalí, eine Altstadt mit verwinkelten Gässchen und kleinen Geschäften. Am wenigsten berührt vom Massentourismus der Costa del Sol scheint der Ort Estepona zu sein. Der breite, lange Stadtstrand ist Treffpunkt vor allem für Einheimische, und der charmante Stadtkern schmückt sich mit farbigen Blumenarrangements. Wem das nicht genügt: Ein futuristischer Bau mitten in der Stadt beherbergt das Orchidarium, in dem zwischen Wasserfällen die herrlichsten tropischen Schönheiten gedeihen.
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Die Kanarischen Inseln LAND UND LEUTE Gran Canaria und La Gomera
Gran Canaria, die drittgrößte Insel der Kanaren, bietet urbanes Flair in der Hauptstadt Las Palmas, weiße Sandstrände im Süden und verträumte Dörfer mit wilder Bergwelt im Landesinneren. Drei Millionen Menschen machen dort jedes Jahr Urlaub. Dennoch findet man im Süden und im Inselinneren immer noch verträumte Dörfer und fast unbewohnte Täler. Die Dokumentation stellt die Inseln und die Menschen vor, die dort leben. Auch besondere Naturschätze bietet die Insel: In Maspalomas brüten in der Charca, einem erst vor kurzem angelegten Süßwassertümpel, inzwischen wieder seltene Wasservögel. La Gomera ist die kleine Schwester von Gran Canaria. Wer hier lebt und arbeitet, hat sich für ein Leben in Muße entschieden. So wie der Schuhmacher Domingo, der aus einem Hobby seinen Beruf machte.
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Die Kanarischen Inseln LAND UND LEUTE Teneriffa, El Hierro und La Palma
Die kanarischen Gewässer werden von mehr Wal-Arten durchzogen als jede andere Region der Weltmeere. Die Biologin Natacha Aguilar de Soto ist auf die Kommunikation der Säuger spezialisiert. Sie forscht am liebsten in kanarischen Gewässern. "Wale sind ein Naturwunder. Wir müssen ihnen helfen zu überleben, das sind wir ihnen schuldig", sagt sie. Ihr jüngster Auftrag führt sie vor die Küste von El Hierro. El Hierro ist die kleinste Insel der Kanaren. Bis zur Entdeckung Amerikas galt sie als das westliche Ende der Welt. In einer von Menschen weitgehend unberührten Natur konnten die Rieseneidechsen bis heute überleben. Juan Pedro hat es sich zur Lebensaufgabe gemacht, sie zu hegen und zu pflegen. Er ist ein stolzer Herreño, groß und kräftig, einst Meister im kanarischen Ringkampf. Auch den "Salto del Pastor" beherrscht er noch, den Sprung mithilfe eines langen Stocks, mit dem die Hirten sich früher mühelos durch das felsige Gelände bewegten. Auf Teneriffa, der größten Insel des Archipels, erhebt sich Spaniens höchster Berg, der gut 3700 Meter hohe Pico del Teide. Die Ureinwohner wagten nicht, ihn zu betreten. Die Geologin Gladys Rodriguez weiß, was die Guanchen derart mit Ehrfurcht erfüllte: Der mächtige Vulkankegel ragt bis in die Wolken, oft auch darüber hinaus. Auf den steilen Kraterwänden und Geröllfeldern scheint alles Leben erloschen. Für die Vulkanologin ist der vielgestaltige Teide "ein einzigartiges Freiluftlaboratorium". Gemeinsam mit seinem Pendant auf La Palma, dem 2426 Meter hohen Roque de Los Muchachos, dient der Teide als Standort für die Europäische Nordsternwarte. Auch der Forschungskomplex auf La Palma liegt inmitten einer unwirklichen Kraterlandschaft. Er verfügt über ein gutes Dutzend Teleskope, darunter das größte Spiegelteleskop der Welt. Hier oben, wo die Gespräche um Dunkle Materie, ferne Galaxien und die Geburt von Sternen kreisen, glaubt man sich auf einen fremden Planeten versetzt. La Palma trägt den Beinamen "La Isla Bonita", die schöne Insel. Dieser Schönheit kann sich auch Victoria Torres nicht entziehen. Nach langen Auslandsaufenthalten hat sie sich ihrer Wurzeln besonnen und erfüllt sich hier einen Traum. Sie bewirtschaftet alte Weinberge wieder und erntet Malvasier-Trauben. Der schwere, honigsüße Weißwein war lange Zeit das wichtigste Exportprodukt der Insel. Die vulkanischen Böden sorgen für das Aroma der Trauben, daher entwickeln die Weine eine einzigartige Charakteristik.
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Die Kanarischen Inseln LAND UND LEUTE Lanzarote und Fuerteventura
Auf Lanzarote haben unzählige Vulkanausbrüche eine bizarre Mondlandschaft geformt. Dem karstigen, trockenen Boden Nahrung abzugewinnen, ist für die Bewohner eine große Herausforderung. Und doch gelingt es ihnen, sogar Wein zu produzieren. Im Schutze Tausender kleiner Mulden, die als Wasserspeicher wirken, ziehen sie Rebstöcke. In der Landwirtschaft nutzte man früher Kamele als Lastentiere. Sindo Morales hat als Kind mit den Tieren gearbeitet. Heute züchtet er sie. Jeden Morgen führt er 30 bis 40 Kamele quer durch die Vulkanlandschaft zu den "Feuerbergen", wo sie auf ihren Höckern Touristen durch den Nationalpark befördern. Lanzarote, die "schwarze Perle" im Atlantik, ist vielen eine Quelle der Inspiration. Der lanzarotenische Künstler und Architekt César Manrique verwirklichte auf "seiner" Insel zukunftsweisende Projekte wie das Aussichtsrestaurant "Mirador del Rio", bei dem Landschaft und Gebäude ineinanderzufließen scheinen. Aus der einzigartigen vulkanischen Erde, die er auf Streifzügen in die Berge sammelt, stellt der Töpfer Aquilino Rodriguez seinen eigenen Ton her. So enthält jedes Objekt aus seinem Ofen ein Stück Lanzarote. Nur 15 Kilometer südlich von Lanzarote liegt Fuerteventura, Anziehungspunkt für Wassersportler aus aller Welt. Sie finden vor allem an den unzähligen kleinen Buchten der Nordküste ideale Bedingungen. Hier hat der Surfer Luis de Dios seine Heimat gefunden: Auf Fuerteventura wurde aus seinem Sport eine Art zu leben. Um sein Paradies zu erhalten, befreit Luis die Strände, an denen er surft, regelmäßig vom Müll - und macht daraus Kunst. Den scheinbar nie abflauenden Wind, den die Surfer so lieben, nutzen die Bewohner Fuerteventuras seit Langem: Hunderte von Windmühlen zeugen davon, doch nur drei sind heute noch in Betrieb. Die Mühle von Tiscamanita ist seit 18 Jahren in der Obhut von Jorge Padilla. Jeden Morgen setzt er die Segel des "widerspenstigen Tieres", wie er seine Windmühle nennt. Denn die Inselbewohner dürfen sich von ihm laut Gesetz jederzeit ihr Getreide kostenlos mahlen lassen. Die vielen Brauntöne der Insel erinnern aus der Ferne an eine nordafrikanische Wüstenlandschaft. Tatsächlich gibt es hier kilometerlange Sandgebiete, wie die Wanderdüne El Jable, deren Erhalt jedoch gefährdet ist. Die junge Umweltwissenschaftlerin Yanira Arocha hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Düne zu retten, um ein einzigartiges Stück Fuerteventura für zukünftige Generationen zu bewahren.
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mare TV NATUR UND UMWELT
Steile Klippen und kilometerlange Strände: Eigentlich ist die Algarve nicht eine Küste, sondern zwei, sagen die Portugiesen. "mare TV" geht an der rauen Atlantikküste im Westen mit einem Entenmuschelfischer auf Jagd und probiert am Kap São Vicente, dem südwestlichsten Punkt Europas, die "letzte Bratwurst vor Amerika". Deutlich lieblicher ist der Osten der Algarve. Neben der alten Festungsanlage von Lagos liegt ein kleiner Strand, der ausschließlich für Hunde reserviert ist, genauer gesagt, für portugiesische Wasserhunde. Über Generationen arbeiteten sie auf Fischerbooten: Die Hunde bewachten die Netze oder sprangen ins Wasser, um Netzleinen einzuholen oder Dinge von Boot zu Boot zu bringen. Rodrigo O Pinto versucht, diese Talente der Hunde noch weiterzuentwickeln: Langfristig will er seine Hunde als Seenotretter einsetzen. Die lang gestreckten flachen Inseln vor Faro und Olhão erinnern ein wenig an die Ostfriesischen Inseln. Auf der Ilha da Culatra gibt es keine Autos und keine Hotels, aber einen sechs Kilometer langen Sandstrand. Das ist genug Ware für José Manuel, er ist der Sandmann der Insel. Fünfeinhalb Tonnen schippt er in einer knappen Stunde in sein Holzboot. Die Ladung hat ein Einheimischer für seine Muschelbänke bestellt. Bei der Fahrt muss José aufpassen, dass kein Wasser an Bord kommt. Denn dann säuft der Kahn innerhalb von Sekunden ab. In der Lagune Ria Formosa gab es lange den größten Seepferdchen-Bestand Europas. Doch der ist drastisch zurückgegangen. Die Wissenschaftler Jorge Palma und Miguel Correia versuchen, den Bestand der possierlichen Tiere zu retten und wenn möglich wieder zu vergrößern.
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Sebastian Pufpaff: Noch nicht Schicht! SATIRESHOW
03.04.
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Tagesschau NACHRICHTEN
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Leschs Kosmos WISSENSCHAFT Corona: Was sagt die Wissenschaft
Der Astrophysiker Harald Lesch bereitet Themen aus verschiedenen Wissenschaftsbereichen für die Zuschauer allgemein verständlich und mit einem Augenzwinkern auf.
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scobel GESELLSCHAFT UND SOZIALES
Moderator Gert Scobel spricht im Studio mit Experten über ausgewählte Themen aus Kultur, Wissenschaft und Gesellschaft. Zu den jeweiligen Schwerpunkten werden außerdem redaktionelle Beiträge gezeigt.
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ZIB 2 NACHRICHTEN

Die Themen der heutigen ORF-Nachrichten "ZIB 2" Sendung finden Sie hier.

 

 

 

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auslandsjournal spezial AUSLANDSREPORTAGE Corona global - wie das Virus die Welt verändert
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Das Virus und wir ZEITGESCHEHEN
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maischberger. die woche TALKSHOW
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Wunderkinder - Talenta - Schule für Hochbegabte DOKUMENTATION
Etwa zwei Prozent der Schweizer haben einen IQ von 130 und mehr. Sie gelten als "hochbegabt". In Zürich gibt es eine eigene Schule für solche Kinder: die Talenta. Sie ist umstritten. Xaver Heer ist studierter Biologe, zudem ausgebildeter Primar- und Gymnasiallehrer. Er hat einen hochbegabten Sohn und musste feststellen, dass es für solche Kinder keine maßgeschneiderten Schulangebote gab. Sehr wohl aber eine Nachfrage. Also lancierte er 1998 in der Stadt Zürich ein schweizweit einmaliges Pilotprojekt: Unter dem Titel "Talenta" wurden neun hochbegabte Kinder zwischen sieben und zehn Jahren in einer eigenen Klasse unterrichtet. Der Gegenwind aus der staatlichen Bildungswelt war enorm - und ist es geblieben. Dass Hochbegabte unter sich sein sollen, war und ist vielen suspekt. Über 20 Jahre später hat die Talenta ein eigenes Schulhaus im Zürcher Kreis 6 und unterrichtet rund 50 Kinder, allesamt hochbegabt. Die zehnjährige Michelle Jacober ist eines dieser Kinder. Die intellektuelle Überfliegerin aus dem Glarnerland ging gerne in den Kindergarten und freute sich auf die Schule. Dort begannen allerdings bald die Probleme: Michelle war unterfordert und verlor das Interesse am Lernen. Sie begann zu schwänzen, zog sich zurück. Und ihr Gemüt verdunkelte sich zusehends. Das änderte sich erst, als sie an die Talenta wechselte. "Wir haben unsere fröhliche und aufgestellte Tochter wieder", sagt Monika Jacober. Die Talenta ist nicht mehr die einzige Schule für Hochbegabte. Das Angebot ist gewachsen - und steht quer in der Bildungslandschaft, stellt Reporter Simon Christen fest. In der Pädagogik geben die Befürworter einer "inklusiven Beschulung" den Ton an. Hochbegabte, Minderbegabte und alle dazwischen sollen in die gleiche Klasse gehen. Keinen ausschließen, alle einschließen. Inklusion statt Exklusion. Die Talenta sondere Hochbegabte ab und bringe sie um wichtige Lernerfahrungen im Umgang mit sozialer Vielfalt, argumentieren Kritiker. Xaver Heer sieht das ganz anders: "Es konnte mir noch niemand beweisen, dass das, was wir machen, den Kindern schadet." Im Gegenteil, die Kinder, die in seine Schule gingen, seien zufrieden. Und das sei doch die Hauptsache.
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kinokino KINOMAGAZIN
Licht aus, Spot an! Welche spannenden Filme in nächster Zeit in den deutschen Kinos anlaufen oder auf DVD erscheinen, gibt es hier zu sehen. Interviews mit Schauspielern oder Regissueren runden das Angebot ab.
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Hessenreporter REPORTAGE Bedroht und beleidigt - Hass auf Lokalpolitiker
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Málaga und die westliche Costa del Sol LAND UND LEUTE Entdeckungen an Spaniens Sonnenküste
Wer an Spaniens Sonnenküste Urlaub machen will, landet fast zwangsläufig in Málaga. Die Geburtsstadt Pablo Picassos hat sich in den vergangenen Jahren zu einem echten Topziel gemausert. 320 Sonnentage im Jahr bei angenehmen Temperaturen tragen dazu genauso bei wie Málagas Lage am Meer, gesäumt von tropischem Grün und langen Stränden. Für Lebenskunst sorgen die vielen gemütlichen Tapas-Kneipen in der herausgeputzten Altstadt. Von der imposanten Maurenfestung blickt man auf die neu gestaltete Hafenmeile mit elegantem Schattendach, und auch spannende Kunstmeilen wie das Picasso-Museum, die Sammlung zeitgenössischer spanischer Werke und ein Stadtviertel, geschmückt von Graffiti-Künstlern aus aller Welt, laden Schaulustige zu ausgedehnten Spaziergängen ein. Von Málaga aus Richtung Westen liegen die traditionsreichen Badeorte der Costa del Sol wie Perlen am Meeresufer, etwa Torremolinos, eines der ersten Urlaubszentren im Spanien der 1960er-Jahre. Neben der damals modernen Hochhausarchitektur finden sich hier noch immer lauschige Ecken mit einer Promenade, an der sich Restaurants, Geschäfte und kleine Appartementhäuschen aneinanderreihen. Marbella dagegen hat bis heute seinen Ruf als mondäne Sonnenstadt verteidigt, obwohl sich die Reichen und Schönen inzwischen in den privat geführten Nachbarhafen zurückgezogen haben. Auch in der geschäftigen Küstenmetropole lohnt es sich, hinter die Kulissen zu schauen: ein tropischer Park, eine Passage voller Skulpturen von Salvador Dalí, eine Altstadt mit verwinkelten Gässchen und kleinen Geschäften. Am wenigsten berührt vom Massentourismus der Costa del Sol scheint der Ort Estepona zu sein. Der breite, lange Stadtstrand ist Treffpunkt vor allem für Einheimische, und der charmante Stadtkern schmückt sich mit farbigen Blumenarrangements. Wem das nicht genügt: Ein futuristischer Bau mitten in der Stadt beherbergt das Orchidarium, in dem zwischen Wasserfällen die herrlichsten tropischen Schönheiten gedeihen.
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Die Kanarischen Inseln LAND UND LEUTE Gran Canaria und La Gomera
Gran Canaria, die drittgrößte Insel der Kanaren, bietet urbanes Flair in der Hauptstadt Las Palmas, weiße Sandstrände im Süden und verträumte Dörfer mit wilder Bergwelt im Landesinneren. Drei Millionen Menschen machen dort jedes Jahr Urlaub. Dennoch findet man im Süden und im Inselinneren immer noch verträumte Dörfer und fast unbewohnte Täler. Die Dokumentation stellt die Inseln und die Menschen vor, die dort leben. Auch besondere Naturschätze bietet die Insel: In Maspalomas brüten in der Charca, einem erst vor kurzem angelegten Süßwassertümpel, inzwischen wieder seltene Wasservögel. La Gomera ist die kleine Schwester von Gran Canaria. Wer hier lebt und arbeitet, hat sich für ein Leben in Muße entschieden. So wie der Schuhmacher Domingo, der aus einem Hobby seinen Beruf machte.
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Die Kanarischen Inseln LAND UND LEUTE Teneriffa, El Hierro und La Palma
Die kanarischen Gewässer werden von mehr Wal-Arten durchzogen als jede andere Region der Weltmeere. Die Biologin Natacha Aguilar de Soto ist auf die Kommunikation der Säuger spezialisiert. Sie forscht am liebsten in kanarischen Gewässern. "Wale sind ein Naturwunder. Wir müssen ihnen helfen zu überleben, das sind wir ihnen schuldig", sagt sie. Ihr jüngster Auftrag führt sie vor die Küste von El Hierro. El Hierro ist die kleinste Insel der Kanaren. Bis zur Entdeckung Amerikas galt sie als das westliche Ende der Welt. In einer von Menschen weitgehend unberührten Natur konnten die Rieseneidechsen bis heute überleben. Juan Pedro hat es sich zur Lebensaufgabe gemacht, sie zu hegen und zu pflegen. Er ist ein stolzer Herreño, groß und kräftig, einst Meister im kanarischen Ringkampf. Auch den "Salto del Pastor" beherrscht er noch, den Sprung mithilfe eines langen Stocks, mit dem die Hirten sich früher mühelos durch das felsige Gelände bewegten. Auf Teneriffa, der größten Insel des Archipels, erhebt sich Spaniens höchster Berg, der gut 3700 Meter hohe Pico del Teide. Die Ureinwohner wagten nicht, ihn zu betreten. Die Geologin Gladys Rodriguez weiß, was die Guanchen derart mit Ehrfurcht erfüllte: Der mächtige Vulkankegel ragt bis in die Wolken, oft auch darüber hinaus. Auf den steilen Kraterwänden und Geröllfeldern scheint alles Leben erloschen. Für die Vulkanologin ist der vielgestaltige Teide "ein einzigartiges Freiluftlaboratorium". Gemeinsam mit seinem Pendant auf La Palma, dem 2426 Meter hohen Roque de Los Muchachos, dient der Teide als Standort für die Europäische Nordsternwarte. Auch der Forschungskomplex auf La Palma liegt inmitten einer unwirklichen Kraterlandschaft. Er verfügt über ein gutes Dutzend Teleskope, darunter das größte Spiegelteleskop der Welt. Hier oben, wo die Gespräche um Dunkle Materie, ferne Galaxien und die Geburt von Sternen kreisen, glaubt man sich auf einen fremden Planeten versetzt. La Palma trägt den Beinamen "La Isla Bonita", die schöne Insel. Dieser Schönheit kann sich auch Victoria Torres nicht entziehen. Nach langen Auslandsaufenthalten hat sie sich ihrer Wurzeln besonnen und erfüllt sich hier einen Traum. Sie bewirtschaftet alte Weinberge wieder und erntet Malvasier-Trauben. Der schwere, honigsüße Weißwein war lange Zeit das wichtigste Exportprodukt der Insel. Die vulkanischen Böden sorgen für das Aroma der Trauben, daher entwickeln die Weine eine einzigartige Charakteristik.
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