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Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD
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Alpenpanorama KAMERAFAHRT
Die schönsten Städte und Gemeinden der deutschsprachigen Alpenländer werden mit der Kamera eingefangen. Dazu gibt es Informationen über die Wetterverhältnisse vor Ort.
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ZIB NACHRICHTEN
Die Nachrichtensendung des ORF informiert über das aktuelle Geschehen in Politik, Wirtschaft, Sport und Gesellschaft. Täglich wird außerdem über Neues aus der Kulturszene berichtet.
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3 nach 9 TALKSHOW
Seit 1974 ist "3nach9" mit Unterhaltung zum Mitdenken auf Sendung. Aktuell wird die monatliche Talkshow von den Journalisten Judith Rakers und Giovanni di Lorenzo moderiert. Diesmal voraussichtlich mit folgenden Gästen: Vanessa Münstermann, Lotte Tobisch, Anna Loos, Christina Grätz, Thomas de Maizière, Helge Schneider und Dieter Nuhr.
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sonntags INFOMAGAZIN Ach die Liebe ...
"TV fürs Leben" - so lautet das Motto des Magazins. Dahinter verbirgt sich Informatives aus Bereichen von Religion und Psychologie bis hin zu Gesellschaft und Sozialem.
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Meine Traumreise nach Hongkong TOURISMUS Auf der Suche nach dem besten Street Food
Die beiden Brüder Kevin Ip, 27, und Daniel Ip, 24, reisen auf der Suche nach neuen Street Food-Ideen zu ihren Wurzeln: ins Street-Food-Eldorado Hongkong. Mit ihrem Onkel Peter gehen die beiden Pfälzer auf Entdeckungstour: Für kleine Köstlichkeiten auf die Hand muss man in Hongkong in keinen Gourmet-Tempel. Garküchen und Imbissbuden erhalten hier für ihr Angebot Bestnoten von den Feinschmeckern des "Guide Michelin". Und Onkel Peter kennt die besten Adressen der Stadt. Bald begeistert "Cheung Fun" Kevin und Daniel: Der Reisteig-Crêpe wird auf einem Tuch gedämpft und nicht in einer Pfanne gebacken. Für die Street-Food-Szene daheim könnte der traditionelle kantonesische Snack interessant sein: Die auf diese Weise zubereiteten Crêpes sind in Deutschland unbekannt - und ihr Geschmack ist fantastisch. Doch die erste von Koch Daniel entwickelte Kreation fällt komplett durch: Beim Servieren zerfallen die mit flambierten Früchten gefüllten Teigrollen unansehnlich - und schmecken der Familie von Peter ganz und gar nicht.
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Meine Traumreise in die Mongolei TOURISMUS Bei den Adlerjägern im Altai-Gebirge
Vanessa Müller ist begeisterte Falknerin. Da die meisten Steppenvölker mit Falken jagen, gibt es für die junge Stuttgarterin kein interessanteres Reiseziel als die Mongolei. Sie ist eingeladen, eine Woche bei Baibolat und seiner Familie zu wohnen und gemeinsam mit ihm den Adler Balapan auf das Adlerfest im Altaigebirge vorzubereiten. Nach einer Woche Training ist das Adlerweibchen bereit für das Fest.
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Meine Traumreise zu den Lichtern der Meere TOURISMUS Verrückt nach Leuchttürmen
Sie sind die Wächter auf hoher See, Wegweiser in der Not oder einfach romantische Gebäude: Leuchttürme. Viele Menschen begeistern sich für die Bauwerke und ihre Geschichten. Auch das Ehepaar Toussaint aus Hamburg und Jürgen Tronicke aus Gettorf/Holstein. Als Mitglieder des Vereins "Interessengemeinschaft Seezeichen" kümmern sie sich um den Erhalt der Türme, denn sie verschwinden mehr und mehr. Längst hat die moderne Seenavigation viele Leuchtsignale überflüssig gemacht. Auch der Beruf des Leuchtturmwärters verschwindet. Auf dem Leuchtturm Westerheversand erzählt Hein Geertsen wie es war, als letzter Leuchtturmwärter Deutschlands seinen Dienst an den Nagel zu hängen. In einigen südlichen Ländern Europas gibt es sie aber noch, die Leuchtturmwärter. Birgit und Frank Toussaint besuchen zwei von ihnen: Auf der Mittelmeerinsel Susac in Kroatien haben Luka und Gordan ihr stressiges Arbeitsleben auf dem Festland gegen ein ruhiges Leben in der Natur, aber auch in Isolation, eingetauscht. Azurblaues Wasser umgibt die Insel mit dem Leuchtturm aus Zeiten der Donaumonarchie. Jürgen Tronickes Leidenschaft gilt den Felsenleuchttürmen Großbritanniens: Sie werden auch "die Hölle" genannt: Auf kleinen Felsen mitten auf hoher See erbaut, waren die Leuchtturmwärter einsam den Naturgewalten der rauen nördlichen Meere ausgesetzt. Mit Technikern möchte Jürgen auf den "Bass Rock"-Leuchtturm in Schottland gelangen: Die Leuchtturmwärter der heutigen Zeit, die nur ein, zweimal im Jahr für einige Stunden Reparaturarbeiten auf dem Turm ausführen, nehmen Jürgen mit auf die Insel, die von zigtausenden Basstölpeln bevölkert ist.
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Sylt - eine Insel, ein Mythos TOURISMUS
Sylt - die Insel der Reichen und Schönen. So zumindest will es das gängige Vorurteil, wenn es um Deutschlands nördlichste Insel geht. Doch Sylt hat noch mehr zu bieten. Zu oft wird übersehen, dass Sylt noch weitere Spitzenplätze verdient: Zwölf Naturschutz- und noch einmal sieben Landschaftsschutzgebiete bedeuten, dass rund die Hälfte der gesamten Inselfläche sowie des sie umgebenden Wattenmeeres unter Naturschutz steht. Für Urlauber dürften daneben auch die rund 40 Kilometer Sandstrand ein gewichtiger Grund für einen Aufenthalt auf Sylt sein. Hier findet sich für jeden ein Plätzchen, ob in der Abgeschiedenheit der Dünen, im Strandkorb oder am quirligen "Funbeach" in Westerland. Wer mehr über den Lebensraum Wattenmeer wissen will, kann sich einer informativen Führung durch das Weltnaturerbe anschließen. Und wer hat schon etwas dagegen, wenn es darüber hinaus gutes Essen und Trinken - und gelegentlich die eine oder andere Berühmtheit zu bestaunen gibt.
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Norddeutschland von oben LANDSCHAFTSBILD Von der Nordsee an die Ems (Folge: 1)
Der Zweiteiler zeigt beeindruckende Luftaufnahmen, aufgenommen mit Spezialkamera und Hubschrauber, Flugbilder von den Küsten, Seen- und Moorlandschaften, Wäldern und Flussauen des Nordens. Teil eins erzählt Geschichten von Menschen von der Nordsee bis an die Ems. Die innovativen Ideen der Bewohner verändern das Leben dort, ihr Einsatz für Natur und Tiere sichert den Bestand, und sie bewahren alte landestypische Traditionen. Im Nationalpark Wattenmeer trifft Autor Marcus Fischötter den Biologen und Naturfotografen Martin Stock. Seit 30 Jahren macht er Fotos vom Watt und ist jeden Tag aufs Neue fasziniert. In der Kieler Förde züchtet die Meeresbiologin Inez Linke die Braunalge Laminaria. Die Pionierin glaubt fest an die Zukunft der marinen Biotechnologie für Kosmetika und Arzneimittel. In Schleswig-Holstein erzeugen etwa 3000 Windräder Strom, eine gute Einnahmequelle für viele Landwirte. Aber die Windparks sind auch eine Gefahr für Fledermäuse und Greifvögel. Die beiden Biologen Thomas Grünkorn und Stefan Wolff achten darauf, dass im Umkreis von einem Kilometer um einen Greifvogelhorst keine neuen Windräder aufgestellt werden. Thomas Neudecker ist auf einem Krabbenkutter in der Nordsee unterwegs. Seine Sorge gilt den Krabbenbeständen. Deshalb sind er und seine Mitarbeiter des Hamburger Thünen-Instituts für Seefischerei auf der Suche nach der optimalen Masche - mit dem Ziel, den Beifang bei der Krabbenfischerei zu minimieren. Martina Winkler liebt alte Nutztierrassen, besonders das Rotbunte Husumer Schwein. Manche Tierart wäre ohne ihren und den Einsatz einiger Gleichgesinnter längst ausgestorben, verdrängt von hochgezüchteten Masttieren. Auf der Grimmershörn fahren Sven Kaltenborn und Manfred Schriever etwa 16 000 Peilkilometer im Jahr. Das Schiff ist mit Echolot ausgestattet, damit suchen sie nach Untiefen in der Fahrrinne der Elbe. Wenn sie fündig werden, schickt das Wasser- und Schifffahrtsamt Bagger, denn die in den Seekarten eingetragenen Fahrrinnentiefen müssen garantiert werden können. Im Kehdinger Land, zwischen Elbe und Oste, ist der Boden voller Ton, ideal für die Produktion von Ziegelsteinen. Matthias Rusch betreibt eine Ziegelei in Drochtersen. In vierter Generation werden dort Klinkersteine im einzigen noch bestehenden Ringofen Europas hergestellt. Es ist keine Massenware, jeder Stein ist ein Unikat. Im Technologiepark Bremen tüfteln junge Forscher an einem Haushaltsroboter. Popcorn machen, das kann "PR2" schon ganz allein. Aber zur alltagstauglichen Haushaltshilfe ist es noch ein langer Weg. Olaf Sommers und Marco Hugens achten auf die Süßwasserlinse auf Langeoog. Das Trinkwasser der Insel stammt aus Niederschlägen, die im Sandboden versickern. Da Süßwasser leichter ist als Salzwasser, schwimmt es wie ein Fettauge auf dem die Insel umgebenden Salzwasser. Die beiden Wassersorten dürfen sich auf keinen Fall mischen. Die Teststrecke des Transrapid durchzieht wie ein steinernes Denkmal das Emsland. Das Zukunftsprojekt der Superlative ist seit 2011 stillgelegt. Aber die Magnetbahntechnologie ist nicht verschwunden. Ralf Effenberger und sein Team wollen die induktive Ladetechnik, bei der Energie drahtlos übertragen wird, für Elektroautos nutzbar machen. Das Emsland und die angrenzenden Kreise Cloppenburg und Vechta haben die größte Dichte an Mastbetrieben in Deutschland. Die anfallende Gülle wird auf den Äckern als Dünger ausgebracht. Gewässer und Grundwasser leiden an der Überdüngung. Blaualgenplagen und Fischsterben im Dümmer waren die Folgen. Naturschützer und der einzige Berufsfischer am Dümmer haben deshalb ein Experiment gestartet mit dem Ziel, den Fischbestand in dem See zu erhöhen.
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Norddeutschland von oben LANDSCHAFTSBILD Von der Ostsee in den Harz (Folge: 2)
Im zweiten Teil geht es von der Ostsee bis hinunter in den Harz. Die Menschen dort, die ihre Heimat lieben, bewahren Traditionen, schützen Natur und Tiere und entwickeln Zukunftsperspektiven. Die Ostsee gibt sich ruhiger als die Nordsee. Weiße Sandstrände säumen die Küste in Mecklenburg-Vorpommern. Im Binnenland bricht sich auf den Oberflächen der großen Seenplatten das Sonnenlicht. In der Region gibt es etwa 2000 Schlösser und Herrenhäuser, so viele wie nirgendwo sonst in Europa. Das flache Land verändert sich südöstlich von Hannover mit schroffen Felsen, Bergwiesen und Wäldern: der Harz. Im Westen liegt das Weserbergland mit Hügeln und Fachwerkstädten entlang der Weser - auch das alles ist Norddeutschland. In der Ostsee vor dem Seebad Nienhagen ist in den vergangenen Jahren eine ungewöhnliche Unterwasserwelt entstanden. Thomas Mohr und sein Team haben dort Tausende Beton-Ringe versenkt. Das künstlich angelegte Riff soll Fischen Schutz bieten, denn trotz Fangquoten geht der Bestand, besonders an Dorschen, seit Jahren zurück. Je rauer die Ostsee vor Hiddensee wird, desto erfolgversprechender ist die Ausbeute von Henry Engels. Denn bei kräftigem Wind aus Nordwest gibt das Meer das "Gold der Ostsee" frei. Dann steht der Bernsteinfischer mit Watthose und Kescher im Spülsaum am Strand von Hiddensee und hofft auf den großen Fang. Schon die Mächtigen in der DDR träumten davon, Öl in Mecklenburg-Vorpommern zu fördern, um dadurch von internationalen Märkten unabhängig zu sein. In der Geologischen Landessammlung in Sternberg zeugen heute etwa 70 000 Bohrkerne von der Pionierarbeit. Ein Schatz für den Geologen Karsten Obst. Auch heute wird wieder gebohrt; Experten vermuten fünf Millionen Tonnen Rohöl unter der Erde. Strand, Seen, Naturschutzgebiete und mittendrin riesige Hühner- und Schweinställe: Auch das ist Mecklenburg-Vorpommern. In Klein Daberkow entsteht eine Hähnchenmastanlage für 400 000 Tiere. Die Künstlerin Carolin Große wohnt gleich nebenan und versucht sich mit Kunst und Demonstrationen dagegen zu wehren, dass ihre Heimat ein zweites Cloppenburg wird. "Ich bin die Quotenfrau in der Fischerei", sagt Sabine Reimer-Meißner und grinst. In vierter Generation hat sie das Familienunternehmen am Rödliner See, nordöstlich von Neustrelitz, übernommen. Ein Leben ohne ihre Reusen und den Seeadler kann sie sich trotz der schweren körperlichen Arbeit nicht vorstellen. Seit mehr als 30 Jahren wird der Sanddorn in Ludwigslust kultiviert. In der DDR sollte er teure Zitrusfrüchte ersetzen. "Der Vitamin-C-Gehalt ist siebenmal höher als bei der Zitrone", erklärt Friedrich Höhne, Obstbauexperte der Landesforschungsanstalt für Landwirtschaft und Fischerei Mecklenburg-Vorpommern. Er und seine Kollegen prüfen, welche Früchte für den Anbau in der Region besonders gut geeignet sind. Jörg-Rüdiger Tilk kann sich für eine Galoppspur im Sand des Truppenübungsplatzes begeistern. Er ist Wolfsberater des Landes Niedersachsen und den Wölfen auf den Truppenübungsplätzen in Bergen und Munster auf der Spur. Die Wölfe sind in Niedersachsen wieder heimisch geworden, dennoch bekommt Tilk die scheuen Tiere nur mithilfe seiner Fotofallen zu Gesicht. Imker Gustav Helm ist von seinem Heidehonig überzeugt. Er teilt seine Leidenschaft für Bienen mit Tochter Silke. Sie hat sich auf Königinnenzucht spezialisiert. Aber den Bienen droht Gefahr, die Völker sind von Varroamilben befallen. Reinhard Löhmer kämpft seit 40 Jahren um den Erhalt der Moore. Im Herbst ziehen er und seine Unterstützer in Gruppen zum Entkusseln ins Moor. Eine wahre Sisyphusarbeit. Denn erst wenn Bäume entfernt, Entwässerungsgräben zugeschüttet und die Flächen wieder nass sind, hat das Moor eine Zukunft. Die Region um Braunschweig ist bekannt für ihren Spargel. Vier Monate im Jahr ist Saison, von März bis Juni. Wenn es zu kalt ist, beheizt Bauer Friedrich Pape den Boden. Besonders der erste Spargel ist bei den Kunden beliebt. Die Jäger und Förster der Rotwild-Hegegemeinschaft wollen wissen, wie viele Hirsche es im Solling gibt. Nur dann kann die Abschussquote festgelegt werden. Wildbiologe Karsten Hupe fährt deshalb nachts mit Scheinwerfern los, leuchtet in Waldränder, auf Wiesen und Felder und zählt die Tiere, die in den Lichtkegel geraten.
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heute NACHRICHTEN
Das informative Magazin versorgt die Zuschauer mit aktuellen Meldungen aus den Bereichen Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur, Gesellschaft und Sport.
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Kulturzeit MAGAZIN
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD
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Tagesschau NACHRICHTEN
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
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Wildes Deutschland - Die Lausitz TIERE
Was in der Natur um uns herum passiert, wird in dieser Reihe beleuchtet. In jeder Folge werden andere Regionen Deutschlands mit ihren Naturreservaten, Landschaften und tierischen Bewohnern vorgestellt.
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NETZ NATUR NATUR UND UMWELT Wer ist hier fremd?
Die Gefahr ist klitzeklein: Tigermücke, Pollen der Ambrosiapflanze und Laubholzbockkäfer übertragen Zika- und Dengue-Viren, verursachen Asthmaanfälle und zerfressen das Holz unserer Bäume. "NETZ NATUR" liefert die Hintergründe zu zahlreichen Schlagzeilen über bedrohliche eingeschleppte Tier- und Pflanzenarten, zeigt aber auch, dass viele heute vertraute Arten vor noch nicht allzu langer Zeit auch als "Fremde" eingewandert sind. Der internationale Handel macht die Welt klein und verfrachtet unzählige Organismen aus ihrer ursprünglichen Heimat in fremde Teile der Welt. Und weil sie an das dortige Ökosystem nicht angepasst sind, können sie sich massenhaft vermehren und Probleme verursachen: Sie drängen einheimische Arten zurück oder bringen sie sogar ganz zum Verschwinden, sie schaden der Landwirtschaft oder gar der menschlichen Gesundheit. Manche von ihnen mögen sogar putzig sein wie Waschbären, Bisam und Nutria: Die flauschigen Pelztiere machen sich jedoch breit, seit sie aus Pelztierfarmen oder Gehegen ausgebüxt sind, und geistern jetzt durch unsere Natur - mit zum Teil erheblichen Folgen für einheimische Tier- und Pflanzenarten und unsere Lebensräume.
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ZIB 2 NACHRICHTEN

Die Themen der heutigen ORF-Nachrichten "ZIB 2" Sendung finden Sie hier.

 

 

 

3SAT Doku
Pawlenski KÜNSTLERPORTRÄT Der Mensch und die Macht, D 2016
Der russische Politkünstler Pjotr Pawlenski näht sich den Mund zu, schneidet sich ein Ohrläppchen ab, wickelt sich in Stacheldraht. Mit seinen Aktionen erregt er international Aufsehen. Wer ist dieser Pawlenski, der seine Überzeugungen so radikal lebt, für Freiheit kämpft um den Preis seiner eigenen? Dokumentarfilmerin Irene Langemann begleitete Pjotr Pawlenski in Russland in Freiheit und während seiner dortigen Zeit in Haft.
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Mutter, Du wohnst zu weit weg! FAMILIE UND ERZIEHUNG Zwischen Liebe und Überforderung
Eltern und Kinder leben heute oft weit voneinander entfernt. Wenn die alten Eltern mehr Hilfe brauchen, sind die Kinder gefordert. Ein Drahtseilakt zwischen Verantwortung, Liebe und Sorge. Jessica B. (49) lebt in Frankfurt, sie ist berufstätig und hat Familie. Ihre Mutter Monika (75) wohnt in Hamburg, 500 Kilometer entfernt. Nach einem Schlaganfall braucht sie zunehmend Unterstützung im Alltag. Wie kann Jessica die Mutter verantwortungsvoll betreuen? Der Anruf kam vor sechs Jahren: "Mach Dir keine Sorgen, mir ist nichts passiert, ich bin nur im Krankenhaus!" Alarmiert fuhr Tochter Jessica nach Hamburg. Ihre Mutter Monika hatte einen Schlaganfall. Jessica lebt im Taunus bei Frankfurt, sie hat eine 15-jährige Tochter, ihr Mann ist oft geschäftlich unterwegs. Ihre Mutter Monika lebt allein in einer Zweizimmerwohnung. Nach ihrem Schlaganfall braucht Monika mehr Unterstützung, findet Jessica: beim Einkaufen, im Haushalt und bei Arztbesuchen. Sie pendelt zunehmend häufiger nach Hamburg, meist am Wochenende, organisiert den Alltag, "wie ein Funktionstier", fährt dann erschöpft zurück. Trotzdem bleibt die Angst, im Ernstfall nicht rechtzeitig bei der Mutter zu sein. Dauerhaft kann Jessica den Spagat so nicht durchhalten. Wäre es eine Lösung, wenn die Mutter in ihre Gegend ziehen würde? Oder soll sie sie lieber in ihrer gewohnten Umgebung lassen und ein Netzwerk der Unterstützung aufbauen? Mutter Monika dagegen findet diese Besorgnis übertrieben. "Altwerden ist ein blödes Thema, man will es nicht haben!" Sie kämpft einerseits um ihre Selbstbestimmung, möchte nicht bevormundet werden und so viel wie möglich allein machen. Andererseits hat sie Angst, hinfällig zu werden, aufgrund ihrer Einschränkungen einsam zu sein und dann mehr Ansprache und Unterstützung in Anspruch nehmen zu müssen. Ein Dilemma: Jessica ist weit weg, die Mutter will die Tochter nicht beunruhigen und übermäßig belasten. Deshalb verheimlicht sie ihr auch Schwindelanfälle und teils heftige Stürze. Aber sie möchte auch in der Nähe ihrer einzigen Tochter Jessica sein. Monika wird langsam klar: So kann es nicht weitergehen. Soll sie ihre vertraute Umgebung aufgeben und zu der Tochter nach Frankfurt ziehen? Eine Fernbeziehung zwischen alten Eltern und ihren erwachsenen Kindern: Monika und Jessica stehen für eine aktuelle Entwicklung unserer Gesellschaft, die Pflege auf Distanz. Immer weniger Menschen leben am selben Ort wie ihre Eltern, nur noch ein Viertel in der Nachbarschaft oder im gleichen Ort. Aber 90 Prozent der Senioren mit über 80 Jahren wohnen noch in den eigenen vier Wänden und sind dabei zunehmend auf Unterstützung angewiesen (Alterssurvey 2014). Das bringt weitreichende Konflikte mit sich: Was passiert, wenn berufstätige Menschen in der Lebensmitte zunehmend die Betreuung ihrer Eltern in der Ferne organisieren müssen? Über die Entfernung hinweg die Eltern zu unterstützen oder zu pflegen, wird dabei oft zum emotionalen, logistischen und finanziellen Drahtseilakt. Die Dokumentation begleitet die ganz persönliche und tiefgehende Auseinandersetzung von Jessica und Monika über ein Jahr lang bei der Suche nach einer Lösung. Jessica erfährt erst bei gemeinsamen Arztbesuchen, wie es ihrer Mutter wirklich geht und wie groß die Probleme wirklich sind. Zugleich hat ihre Mutter eine Betreuungsverfügung mit einer Freundin abgeschlossen, und Jessica hat Angst, den Einfluss zu verlieren. Gemeinsam besichtigen die beiden Seniorenheime am Wohnort der Tochter in Frankfurt. Wenn Monika in der Nähe wohnen würde, wären die Wege kürzer, aber würde sich Monika an einem neuen Wohnort überhaupt noch zurechtfinden?
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10 vor 10 NACHRICHTEN
Anhand von Hintergrundberichten und Interviews informiert die seit 1990 bestehende Sendung über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland. Gespräche werden teils auf Schweizerdeutsch aufgezeichnet.
3SAT Show
Willkommen Österreich KABARETTSHOW
Late Night Satire Talkshow mit Stermann & Grissemann
3SAT Show
PULS Festival 2017 KONZERT
Beim "PULS Festival" spielen einige der aktuell besten Bands in den Orchesterstudios des Bayerischen Rundfunks in München. Diesmal mit dabei: The Amazonas, The Big Moon und Flut. Die junge Rockband The Amazons aus Reading wurde von der BBC auf die elitäre Liste des "Sound of 2017" gesetzt. Die Band um den rothaarigen Sänger Matt Thomson brachte mit Hit-Singles wie "Black Magic" Schwung in die angestaubte britische Gitarrenrock-Landschaft. Mit großen Refrains und epischen Gitarrenriffs schielt der Sound der Jungs klar Richtung Stadion, ohne dabei zu platt und stumpf zu klingen. Spannende Grunge-Gitarrenriffs und Ohohohoh-Refrains haben definitiv ein Revival verdient. In London in einer Band zu spielen, macht eigentlich keinen Spaß: Alles ist schweineteuer, Proberäume sind seltener als Goldstaub, und es gibt normalerweise Hunderte von Bands, die besser sind als die eigene. The Big Moon ist das völlig wurscht - und das aus gutem Grund: Weil sie von allen Londoner Bands aktuell die beste sind. Gegründet haben sie sich 2014, als Sängerin - und damals noch Kellnerin - Juliette nach Mitstreitern suchte, um die Songs aufzunehmen, die sie alleine in ihrem Schlafzimmer geschrieben hatte. The Big Moon sind wie die besten Bands nicht nur eine Musikgruppe, sondern auch eine Gang: Eine stylische, sauwitzige Gang, mit der man stundenlang abhängen will, nachdem man sich zu ihren Songs die Seele aus dem Leib gesungen hat. Flut ist eine Band aus Österreich, und diese Band hat eine Mission: Flut wollen die Ehre der 1980er-Jahre retten - und Austropop gleich mit. Deswegen umarmt die Band alles, was diese Zeit ausgemacht hat: sei es modisch mit Bomberjacken und Vokuhilas, optisch mit ihren Musikvideos, die sie selbst in VHS-Optik und komplett analog drehen, oder musikalisch mit Synthesizern, Vocodern und dem Einfluss von Depeche Mode - oder eben Falco. In der Summe entsteht dann etwas, was in Zeiten der Jagd nach Klickzahlen nur noch selten erschaffen wird: ein Gesamtkunstwerk. Flut liefern mit ihrem Sound und ihrer visuellen Welt nochmals neuen Input zum aktuellen Hype um die Austro-Bands Bilderbuch und Wanda.
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PULS Festival 2017 KONZERT
Beim "PULS Festival" spielen einige der aktuell besten Bands in den Orchesterstudios des Bayerischen Rundfunks in München. Diesmal mit dabei: Superorganism und Noga Erez. Superorganism haben beim "PULS Festival 2017" ein grandios verspultes Konzert gespielt - inklusive abrupter Breaks und trippiger Visuals in allen Farben des Regenbogens. Der Höhepunkt des Auftritts von Superorganism: ihr Song "Something For Your M.I.N.D.". Zuerst die offizielle Version: Superorganism sind Orono, ein 17-jähriges japanisches Mädchen aus Maine, und sieben geheimnisvolle Gestalten aus London - ein transatlantisches Hipster-Bündnis also. Die inoffizielle Version: Superorganism sind David Bowie, Prince und John Lennon, die sich im Jenseits einen ziemlich guten Scherz erlauben. Denn die beeindruckenden drei ersten Songs des gehypten Kollektivs klingen wie ein gepitchtes, geschreddertes Mash-Up aus allen Pop-Hits, die jemals geschrieben wurden. Die erste Single "Something for your M.I.N.D." und die weiteren Veröffentlichungen "Nobody Cares" und "It's All Good" funktionieren wie ein Browser - alle Tabs, alle Genres und Einflüsse sind nebeneinander zu hören. Unbequeme Musik für unbequeme Zeiten: Die Israelin Noga Erez macht keinen leicht verdaulichen Sound - weder textlich noch musikalisch. Ihre Bausteine sind ratternde Beats und eine Mischung aus Hip-Hop und Future-R&B. Aber noch wichtiger als das Gerüst ist bei Noga Erez der Inhalt: Sie gilt als diejenige, die die Ängste und Frustration zahlreicher junger Menschen in Israel artikuliert. Mit ihrem Album "Off the Radar" spricht sie für ihre Generation: einen großen Teil der israelischen Gesellschaft, der in der Welt nicht gehört wird und nichts lieber will, als ein friedliches Leben zu führen. Dafür sind sie auch bereit, Kompromisse einzugehen. All das bringt Noga Erez in Songs wie "Dance While You Shoot" unter, in denen sie mit ihrem beinahe schon gelangweilt wirkenden Gesang eine einzigartige, teils bedrückende Stimmung schafft. Noga Erez gilt mit ihrer Mischung aus elektronischen Beats, ihrer unverwechselbaren Stimme und ihrer politischen Message für viele als die nächste M.I.A.
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PULS Festival 2017 KONZERT
Beim "PULS Festival" spielen einige der aktuell besten Bands in den Orchesterstudios des Bayerischen Rundfunks in München. Diesmal mit dabei: Meute und LUX x Cap Kendricks x Tom Doolie. Sie haben von Tuten und Blasen eindeutig Ahnung: Der Hamburger Techno-Spielmannszug Meute erfindet mit seinen Guerilla-Gigs in Fußgängerzonen und U-Bahn-Abteilen die Blasmusik neu - und landet einen viralen Hit nach dem anderen. Nix mit Humpta-Humpta-Alpenkitsch: Die zwölf Musiker um Bandleader Thomas Burhorn covern Tracks von Techno-Vordenkern wie Âme, Stephan Bodzin und Nick Curly. Ihre Neuinterpretationen von "Rej", "Mental Help" oder "Kerberos" klingen dann so wuchtig und organisch, als wären die Stücke genau für ein Bläser-Arrangement geschrieben worden. Seit über einem Jahr tourt die Gang aus dem Hamburger Schanzenviertel in roter Uniform über die größten Festivalbühnen Deutschlands. In Zeiten von ganzen Songs über LUXusmarken ist LUX ungewollt so etwas wie ein Bewahrer des authentischen Hip-Hops geworden. Seine LP "24/7 Powernap" ist ein waberndes und grundehrliches Coming-of-Age-Album. Die Themen sind das Älterwerden und Zukunftsängste - und eben der Drang, auch mal einen Gang zurückzuschalten. Düster und gechillt zugleich, direkt und gleichzeitig in sich gekehrt. Gemeinsam mit seinen Produzenten Cap Kendricks und Tom Doolie hat der Münchner ein traumversunkenes Werk der Entschleunigung geschaffen. Oder wie sie ihr Ziel formulieren: Powernap als miese Gönnung. Trotz dieser musikalischen Laid-Back-Stimmung hat LUX nichts an seinem Flow oder den grandiosen Wortspielen verloren. LUX bringt das Kunststück fertig, zugleich Coolness und Verletzlichkeit zu zeigen. Und das auf eine Art, die einen zum Nachdenken wie zum Tanzen bringt.
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PULS Festival 2017 KONZERT
Beim "PULS Festival" spielen einige der aktuell besten Bands in den Orchesterstudios des Bayerischen Rundfunks in München. Diesmal mit dabei: Megaloh & das Münchner Rundfunkorchester. Vom Lagerarbeiter zum Afro-Role-Model: Der Berliner Rapper Megaloh hat sich mit seinem 2016 erschienenen Album "Regenmacher" endgültig zum Sprachrohr eines musikalischen Movements gemacht und gehört heute zur ersten Liga in der Deutschrap-Szene. Uchenna van Capelleven, wie der Sohn einer Nigerianerin und eines Niederländers bürgerlich heißt, hielt sich lange Jahre als Lagerarbeiter über Wasser. Seine Zusammenarbeit mit Max Herre und Samy Deluxe brachte ihn dann in Hip-Hop-Magazine und auf die größten Bühnen des Landes. Megaloh schreibt Songs, die vom alltäglichen Rassismus in Deutschland handeln, den andauernden Folgen des Kolonialismus und seiner Diaspora-Biografie. Er sagt: "Alle Superhelden, mit denen wir uns als Jungs hätten identifizieren können, waren weiß" - nun will er diese Lücke mit der Rap-Combo "Black Superstar Movement Group" zusammen mit den Homies Musa und Ghanaian Stallion füllen. Im Herbst 2017 ist ihr Album "Platz an der Sonne" erschienen. Beim "PULS Festival 2017" stand Megaloh erstmals zusammen mit einem Streicherensemble des Münchner Rundfunkorchesters auf der Bühne. Tracks wie "Regenmacher" und "Tripleschicht" bekamen so eine opulente Note.
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