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3satTextVision PROGRAMMVORSCHAU
Das Informationsangebot wird nachts zur programmfreien Sendezeit ausgestrahlt. Aktuelle Nachrichten sowie Wetter- und Sport-News werden dabei ebenso integriert wie das Sender-Programm des nächsten Tages.
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Kulturzeit MAGAZIN
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD
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Alpenpanorama KAMERAFAHRT
Die schönsten Städte und Gemeinden der deutschsprachigen Alpenländer werden mit der Kamera eingefangen. Dazu gibt es Informationen über die Wetterverhältnisse vor Ort.
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ZIB NACHRICHTEN
Die Nachrichtensendung des ORF informiert über das aktuelle Geschehen in Politik, Wirtschaft, Sport und Gesellschaft. Täglich wird außerdem über Neues aus der Kulturszene berichtet.
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Hart aber fair POLITIK
Vor Studiopublikum diskutieren Gäste aus verschiedensten Bereichen kontroverse Themen. Einspieler liefern zusätzliche Informationen, und die Zuschauer können sich interaktiv beteiligen.
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Schottland: Am Rande des Meeres LAND UND LEUTE Vom Leben auf der Insel Harris(2/2)
Die Schafe auf den Hügeln der Isle of Harris liefern die Wolle für eines der Aushängeschilder des Landes: den Harris-Tweed. In Talbert, dem Hauptort der Insel, kann im Tweed Shop stundenlang zwischen ein- und mehrfärbigen Stoffen die Zeit vergessen werden. Echter Harris-Tweed muss manuell gewoben werden und ist nicht ganz billig, trotzdem ist die Nachfrage enorm. Katie MacAskill hat sich mit ihrem Gästehaus "Ardhasaig House" einen Lebenstraum erfüllt. Ihre regionale Küche wurde schon mehrfach ausgezeichnet. Eine ihrer Spezialitäten ist eine Fischsuppe mit geräuchertem Schellfisch. Eine traditionelle gälische Süßspeise serviert Ella Weir: "Caraghan" - ein Pudding, bei dem Seegras als Gelatine verwendet wird. In der im 16. Jahrhundert erbauten "St. Clements Church" probt Laienpriester und Kantor Hamish Taylor gälische Psalmen - ein Erlebnis, das den Zuhörer in vergangene Zeiten versetzt.
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Sklaven für die Alten? REPORTAGEREIHE
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Wüstenschiffe: Von Kamelen und Menschen DOKUMENTATION
Kamele tragen zu Recht den Namen "Wüstenschiffe": Seit etwa 5000 Jahren durchquert der Mensch mit seinem "Geschenk Allahs" die kargsten und trockensten Gebiete der Welt. In Saudi-Arabien sind sie so wertvoll, dass der Staat Spitäler für Kamele eingerichtet hat. In der Türkei sind sie die Publikumslieblinge bei Ringkämpfen. In Australien wurde mit ihrer Hilfe das riesige Outback-Territorium erschlossen, heute sind sie dort eine Plage. In der Mongolei ist Filmemacher Georg Misch mit den Wissenschaftlern Chris Walzer und Pamela Burger auf der Suche nach den "baktrischen" Kamelen, den letzten echten Wildkamelen des Planeten. Nur noch 400 Exemplare existieren in der Wüste Gobi, einem Gebiet, das halb so groß wie Österreich ist. Sie überleben extreme Temperaturschwankungen und begnügen sich mit Salzwasser. Trotz widrigster Umstände sind erste Aufnahmen von "Geisterkamelen", wie sie auch genannt werden, in ihrem natürlichen Lebensraum gelungen. In einem Kamelspital in Al-Hofuf hingegen läuft alles mit Hightech: Kranke Kamele aus ganz Saudi-Arabien und sogar aus Nachbarländern werden dort gratis behandelt. Wie in einem Science-Fiction-Film schweben die mächtigen Tiere von an der Decke angebrachten Schienen durch die Gänge in den OP-Saal. In der Türkei, nahe den antiken Stätten von Ephesus bei Selcuk, versammeln sich jährlich 20 000 Menschen mit 120 Kamelen zu den traditionellen Kamelringkämpfen. Bei diesem "Sumo-Ringen unter Kamelen" treten "Tülü"-Bullen, eine Kreuzung aus arabischen und asiatischen Kamelen, gegeneinander an. Die riesigen, kämpferischen Bullen gelten als besonders wertvoll und werden von ihren Besitzern liebevoll gehegt und gepflegt. Vor allem dürfen die kostbaren Tiere beim Ringen nicht zu Schaden kommen. Der Uluru - Ayers Rock - im Zentrum des australischen Outbacks wurde Mitte des 19. Jahrhundert von den Kolonisten mithilfe von Kamelen entdeckt. Später spielten die Tiere eine Schlüsselrolle beim Bau von Telegrafenleitungen, Eisenbahnen und Landstraßen. Die Protagonistin Debbie Robinson führt heute noch die Tradition der "Cameleers" genannten Kamelpioniere fort: Kamele ziehen ihren Wagen wochenlang durch das Outback, um die entlegensten Siedlungen mit Proviant zu beliefern. Nachdem Straßen- und Eisenbahnnetz fertig ausgebaut waren, hatte man für die Tiere keine Verwendung mehr und gab sie 1923 zum Abschuss frei. Doch einige Hundert Kamele entkamen und vermehrten sich rasend schnell. Heute trinken circa eine Million verwilderter Kamele Wasserlöcher und sogar Schwimmbäder leer. Für Autofahrer endet eine Kollision mit einem Kamel oft tödlich. Deshalb werden sie von Helikoptern aus von den Verkehrswegen vertrieben. Ein Scheich hat eine besonders clevere Lösung gefunden: Mit Hubschraubern lässt er die Tiere zusammentreiben und per Schiff auf die saudi-arabische Halbinsel bringen, wo die flinksten Tiere bis zu drei Millionen Dollar pro Kamelrennen gewinnen können. Die erstaunlichsten Fakten über Kamele gilt es noch zu entdecken. Die Beduinen haben ihr altes Wissen bewahrt und schwören auf die Heilkraft von Kamelmilch und Kamelurin. Jetzt erforschen Wissenschaftler in modernen Labors die medizinischen Eigenschaften dieser beiden Zutaten, und ein französischer Kamelexperte der UNO widmet sich in seiner Freizeit der Produktion von Kamelkäse, den er sogar in Europa zu vermarkten gedenkt.
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Afrikas Wilder Westen - Namibias Wüstenpferde TIERE
Goldfarbene Dünen, weiße Salzpfannen und endlose Savannen unter einem tiefblauen Horizont - die Namib an der Westküste Namibias ist eine der faszinierendsten Landschaften der Erde. Ausgerechnet diese Wildnis, die von Sonne, Sand und Sturm geprägt wird, ist die Heimat Afrikas einziger Wildpferde. Sie ist auch eine der einsamsten Wüsten Afrikas: In diesem Trockengebiet überleben nur Spezialisten wie Oryxantilopen, Tüpfelhyänen und Schakale. Doch die Namib ist auch Heimat einer Tierart, die aus Europa kommt und sich hier erst seit 100 Jahren behauptet: die Namibs. Afrikas einzige Wildpferde sind Relikte des Diamanten-Booms der deutschen Kolonialzeit - ebenso zurückgelassen wie die Geisterstädte der Minen, die vom Sand zurückerobert wurden und eine Wildwest-Atmosphäre schaffen. Etwa 200 Pferde des einstigen Bestandes leben noch, behaupten sich gegen Dürre, Hitze, die häufigen Sandstürme, ständig bedroht von Skorpionen, Schlangen und Hyänen. Nur ein altes Bohrloch, mit dessen Wasser einst das Zentrum der Region, Lüderitz und die deutsche Eisenbahnlinie versorgt wurden, hilft ihnen, zu überleben. Solange die Pferde im weiteren Umkreis des Brunnens bleiben, ist gesichert, dass sie nicht verdursten. Oft aber sind die erreichbaren Weidegründe bereits abgegrast - über lange Perioden im Jahr herrscht Mangel an Nahrung. So hängt das Überleben der Pferde jedes Jahr aufs Neue an einem seidenen Faden und ist abhängig davon, ob die ohnehin seltenen Regenfälle kommen oder nicht.
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Hyänen - Die Königinnen der Masai Mara TIERE
Sie sind nicht so stark wie Löwen. Sie sind nicht so schnell wie Geparden. Sie sind die ungeliebten Außenseiter von Afrikas Tierwelt. Und doch sind sie die Könige der Masai Mara: Hyänen. Hyänen gelten als feig, hässlich und uninteressant. Das über Jahrzehnte überlieferte Bild wird durch neueste Forschungen auf den Kopf gestellt. Die amerikanische Forscherin Kay Holecamp fand heraus, dass Hyänen ganz anders sind als ihr Ruf. Sie haben ein ausgeprägtes soziales Verhalten und eine bemerkenswerte Intelligenz - kluge Bestien sozusagen. Das macht sie so erfolgreich, dass sie sich auch inmitten der großen Raubkatzen der Savanne behaupten können.
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Sambesi - Der donnernde Fluss LANDSCHAFTSBILD
Der Sambesi ist der viertlängste Fluss in Afrika: Auf einer Länge von fast 2600 Kilometern durchfließt er sechs afrikanische Staaten. Der Film dokumentiert die vielen Gesichter des Sambesi. Als Lebensader der imposantesten Ökosysteme des Kontinents ist der Fluss für Menschen, Tiere und Vegetation unverzichtbar. An seinen Ufern blüht und gedeiht Leben, Tierherden ziehen zu Tausenden in das Überschwemmungsgebiet, um dort ihre Jungen aufzuziehen. Auf seinem Weg durch eine zerklüftete Felslandschaft wird der Sambesi zu einem reißenden Wildwasserstrom, bevor er dann mehr als 100 Meter in die Tiefe stürzt: als größter Wasserfall der Erde - den Viktoriafällen im Grenzgebiet zwischen Simbabwe und Sambia. In Mosambik verläuft der Fluss in einem riesigen Delta und vereinigt sich dort mit dem Indischen Ozean.
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Madagaskar LANDSCHAFTSBILD
Madagaskar, eine geologisch "alte" Insel nahe dem afrikanischen Kontinent, ist ein Land mit tropischen Regenwäldern, in Nebel eingehüllten Gebirgen und Dornbuschsavannen. Durch die geografische Isolation beherbergt Madagaskar einzigartige Tierarten wie Lemuren, Tenreks und Madagassische Flusspferde. Es werden immer noch neue Arten entdeckt, doch ihr Lebensraum ist bedroht. Der Film zeigt, was Madagaskar so einzigartig macht. Er führt zunächst in den Osten der Insel, von den hohen dramatischen Gebirgsformationen über üppige und schwer zugängliche Regenwälder zum tropischen Palmenbestand an der Küste des Indischen Ozeans, wo sich eine beeindruckende Artenvielfalt findet. Im Unterschied zum Osten ist der Süden Madagaskars extrem trocken. Die Überlebensstrategien von Fauna und Flora sind daher besonders einfallsreich.
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heute NACHRICHTEN
Die interaktive Talkshow bietet den Zuschauern via Chat die Möglichkeit zum Mitreden und Fragenstellen. Eine Person darf sogar über Skype-Liveschaltung Lob und Kritik bei den Studiogästen loswerden.
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3sat-Wetter WETTERBERICHT
Immer eine spannende Frage: Wie wird das Wetter in den kommenden Tagen? Gezeigt werden Temperaturentwicklung, Windströmungen und weitere Trends anhand verständlicher Grafiken.
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Kulturzeit MAGAZIN
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD
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Tagesschau NACHRICHTEN
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
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Nord bei Nordwest - Der wilde Sven KRIMIREIHE, D 2015
Der Sage nach kehrt alle sieben Jahre der wilde Wikinger Sven aus dem Grab ins beschauliche Schwanitz zurück und holt sich seine Opfer. Diese Sage scheint sich jetzt zu bewahrheiten.
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kinokino KINOMAGAZIN
Licht aus, Spot an! Welche spannenden Filme in nächster Zeit in den deutschen Kinos anlaufen oder auf DVD erscheinen, gibt es hier zu sehen. Interviews mit Schauspielern oder Regissueren runden das Angebot ab.
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ZIB 2 NACHRICHTEN

Die Themen der heutigen ORF-Nachrichten "ZIB 2" Sendung finden Sie hier.

 

 

 

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"Vogel friss oder stirb" DOKUMENTATION Die Schweizer Uhrenindustrie
In den 1980er-Jahren steht die Schweiz vor einer wirtschaftlichen Katastrophe. Zehntausende verlieren ihre Arbeit, die Uhrenindustrie ist vor dem Aus. Dann retten Schweizer Banken die Fabriken. "Vogel friss oder stirb" - mit dramatischen Worten alarmiert ein Chefbeamter in einer Geheimnotiz 1982 den Bundesrat: Wenn die zersplitterte Uhrenindustrie nicht neues Geld erhalte, werde sie verschwinden. Doch der Bundesrat ist nicht bereit, sich zu engagieren. Doch plötzlich gibt es Hoffnung: Schweizer Banken entwerfen ein Rettungskonzept und fusionieren zwei große Uhrenfirmen zu einem neuen Konzern, zur Swatch-Group. In der Dokumentation "'Vogel friss oder stirb'" blicken Akteure von damals zurück. Sie erzählen, wie sie in einer Geheimsitzung das Projekt "Mönch" beschlossen und so erreichten, was bei der Swissair nicht gelang: die Sanierung einer Schweizer Traditionsbranche. Sie sprechen auch über die Hindernisse, die sie damals überwinden mussten - und wie sie später die Aktienmehrheit an ihren Berater Nicolas Hayek verkauften. Dieser wiederum forcierte das Marketing der Swatch-Uhr: "Das war die Pille, die uns aus der Krise half", sagt ein Uhrenmanager im Film. "Die größte und erfolgreichste Industrierettungsaktion in der Geschichte der Schweiz", bilanziert ein Wirtschaftshistoriker. So entwickelte sich aus dem Drama ein Happy End.
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Ein Mann ein Wort - Eine Vater-Vater-Sohn-Geschichte DOKUMENTATION
Jon Andri Tgetgel ist stolz. Ob als Divisionär oder als Ingenieur: Er hat Großprojekte geleitet und für Tausende Männer Zielvorgaben und Lösungen definiert. Doch als Vater hat er Probleme. Der über 90-Jährige kann in seinem Engadinerhaus höchstens noch die Katze herumkommandieren. "Ich kann niemandem mehr sagen, was er zu tun hat. Das vermisse ich. Vielleicht bin ich ja ein bisschen ein Patriarch. Aber auch in der Familie bestimmt doch der Mann!" Jon Andri Tgetgel ist unverblümt, verschmitzt, poltert und provoziert gern und hat Charisma. Nur diplomatisch ist er nicht. Dass sich der Sohn scheiden ließ, passt dem Schweizer alter Schule beispielsweise gar nicht, und so hat er Jon Duris neuer Partnerin, einer Kanadierin jamaikanisch-polnischer Abstammung, kurzerhand den Zugang in sein Haus verboten. Ein Mann, ein Wort? Oder vielleicht doch eine Zeitfrage, wie der Sohn hofft? Der Film dokumentiert diese Vater-Sohn-Geschichte über ein Dilemma und das verdrängte Drama um eine kranke Mutter. Filmautorin Susanne Eigenheer Wyler hatte von Tgetgel als einer Persönlichkeit der Schweizer Geschichte bereits von verschiedenen Seiten gehört. Als dann sogar sein Sohn Jon Duri, gerade weil er noch einiges mit seinem Vater zu klären hat, sich für ein Porträt stark machte, beschloss sie, diesen Mann kennenzulernen und besuchte ihn im winterlich abgelegenen Ardez im Kanton Graubünden. Außer dass Jon Andri Tgetgel ein Mann mit Ecken und Kanten sein soll, wusste die Regisseurin zu diesem Zeitpunkt weder, wohin die ersten Filmaufnahmen führen würden, noch, was genau sie später daraus machen will. "Ein höchst ungewöhnliches Vorgehen", gab der stets an Zielvorgaben orientierte Bündner zu bedenken. Doch er machte mit und ließ die Fragen zu.
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Beat Breus Traum - Aus dem Leben einer Radsportlegende REPORTAGE
Beat Breu war in den 1980er-Jahren ein Radsportidol. Dann der Absturz: finanzieller Ruin und immer wieder Negativschlagzeilen. Mit 62 Jahren möchte Breu nun einen Neuanfang wagen. Er möchte seinen Kindheitstraum verwirklichen und zusammen mit seiner Frau Heidi einen Circus gründen. Einen Namen haben die beiden schon: Circus Beat Breu. Aber das nötige Startkapital ist noch nicht beisammen. Darum hat Breu im Internet ein Crowdfunding lanciert. Der gebürtige St. Galler machte eine steile Karriere im Radsport. Er wurde als "Bergfloh" berühmt. Denn kaum einer fuhr in den 1980er-Jahren schneller bergauf als er. Breu gewann zweimal die Tour de Suisse und die legendäre Alpe-d'Huez-Etappe der Tour de France. Breu war ein Sportidol. "Mir ging es gut", erinnert er sich, "ich hatte alles." Bis ihn seine Bank angerufen und ihm mitgeteilt habe, es gebe ein Problem. Das war der Anfang seines finanziellen Ruins, von dem er sich bis heute nicht erholt hat. "Plötzlich musste ich Sachen machen, die ich sonst nie gemacht hätte." Er stand als Entertainer auf der Bühne, trat als Aushängeschild eines Bordells auf und versuchte mit fast 50 ein Comeback als Radfahrer. Reporter Simon Christen hat Beat Breu in seinem Wohnmobil besucht, in dem er derzeit lebt und Pläne für die Rückkehr auf die Siegerstraße schmiedet. "Was ich erleben musste, wünsche ich keinem", sagt er. Umso größer ist seine Motivation, es nochmals allen zu zeigen: "Ich hatte früher schöne Erfolge - und jetzt wäre es schön, mit einer Erfolgsgeschichte abschließen zu können. Meine Frau und ich werden alles daran setzen, dass es so rauskommt."
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10 vor 10 NACHRICHTEN
Anhand von Hintergrundberichten und Interviews informiert die seit 1990 bestehende Sendung über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland. Gespräche werden teils auf Schweizerdeutsch aufgezeichnet.
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Wüstenschiffe: Von Kamelen und Menschen DOKUMENTATION
Kamele tragen zu Recht den Namen "Wüstenschiffe": Seit etwa 5000 Jahren durchquert der Mensch mit seinem "Geschenk Allahs" die kargsten und trockensten Gebiete der Welt. In Saudi-Arabien sind sie so wertvoll, dass der Staat Spitäler für Kamele eingerichtet hat. In der Türkei sind sie die Publikumslieblinge bei Ringkämpfen. In Australien wurde mit ihrer Hilfe das riesige Outback-Territorium erschlossen, heute sind sie dort eine Plage. In der Mongolei ist Filmemacher Georg Misch mit den Wissenschaftlern Chris Walzer und Pamela Burger auf der Suche nach den "baktrischen" Kamelen, den letzten echten Wildkamelen des Planeten. Nur noch 400 Exemplare existieren in der Wüste Gobi, einem Gebiet, das halb so groß wie Österreich ist. Sie überleben extreme Temperaturschwankungen und begnügen sich mit Salzwasser. Trotz widrigster Umstände sind erste Aufnahmen von "Geisterkamelen", wie sie auch genannt werden, in ihrem natürlichen Lebensraum gelungen. In einem Kamelspital in Al-Hofuf hingegen läuft alles mit Hightech: Kranke Kamele aus ganz Saudi-Arabien und sogar aus Nachbarländern werden dort gratis behandelt. Wie in einem Science-Fiction-Film schweben die mächtigen Tiere von an der Decke angebrachten Schienen durch die Gänge in den OP-Saal. In der Türkei, nahe den antiken Stätten von Ephesus bei Selcuk, versammeln sich jährlich 20 000 Menschen mit 120 Kamelen zu den traditionellen Kamelringkämpfen. Bei diesem "Sumo-Ringen unter Kamelen" treten "Tülü"-Bullen, eine Kreuzung aus arabischen und asiatischen Kamelen, gegeneinander an. Die riesigen, kämpferischen Bullen gelten als besonders wertvoll und werden von ihren Besitzern liebevoll gehegt und gepflegt. Vor allem dürfen die kostbaren Tiere beim Ringen nicht zu Schaden kommen. Der Uluru - Ayers Rock - im Zentrum des australischen Outbacks wurde Mitte des 19. Jahrhundert von den Kolonisten mithilfe von Kamelen entdeckt. Später spielten die Tiere eine Schlüsselrolle beim Bau von Telegrafenleitungen, Eisenbahnen und Landstraßen. Die Protagonistin Debbie Robinson führt heute noch die Tradition der "Cameleers" genannten Kamelpioniere fort: Kamele ziehen ihren Wagen wochenlang durch das Outback, um die entlegensten Siedlungen mit Proviant zu beliefern. Nachdem Straßen- und Eisenbahnnetz fertig ausgebaut waren, hatte man für die Tiere keine Verwendung mehr und gab sie 1923 zum Abschuss frei. Doch einige Hundert Kamele entkamen und vermehrten sich rasend schnell. Heute trinken circa eine Million verwilderter Kamele Wasserlöcher und sogar Schwimmbäder leer. Für Autofahrer endet eine Kollision mit einem Kamel oft tödlich. Deshalb werden sie von Helikoptern aus von den Verkehrswegen vertrieben. Ein Scheich hat eine besonders clevere Lösung gefunden: Mit Hubschraubern lässt er die Tiere zusammentreiben und per Schiff auf die saudi-arabische Halbinsel bringen, wo die flinksten Tiere bis zu drei Millionen Dollar pro Kamelrennen gewinnen können. Die erstaunlichsten Fakten über Kamele gilt es noch zu entdecken. Die Beduinen haben ihr altes Wissen bewahrt und schwören auf die Heilkraft von Kamelmilch und Kamelurin. Jetzt erforschen Wissenschaftler in modernen Labors die medizinischen Eigenschaften dieser beiden Zutaten, und ein französischer Kamelexperte der UNO widmet sich in seiner Freizeit der Produktion von Kamelkäse, den er sogar in Europa zu vermarkten gedenkt.
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Afrikas Wilder Westen - Namibias Wüstenpferde TIERE
Goldfarbene Dünen, weiße Salzpfannen und endlose Savannen unter einem tiefblauen Horizont - die Namib an der Westküste Namibias ist eine der faszinierendsten Landschaften der Erde. Ausgerechnet diese Wildnis, die von Sonne, Sand und Sturm geprägt wird, ist die Heimat Afrikas einziger Wildpferde. Sie ist auch eine der einsamsten Wüsten Afrikas: In diesem Trockengebiet überleben nur Spezialisten wie Oryxantilopen, Tüpfelhyänen und Schakale. Doch die Namib ist auch Heimat einer Tierart, die aus Europa kommt und sich hier erst seit 100 Jahren behauptet: die Namibs. Afrikas einzige Wildpferde sind Relikte des Diamanten-Booms der deutschen Kolonialzeit - ebenso zurückgelassen wie die Geisterstädte der Minen, die vom Sand zurückerobert wurden und eine Wildwest-Atmosphäre schaffen. Etwa 200 Pferde des einstigen Bestandes leben noch, behaupten sich gegen Dürre, Hitze, die häufigen Sandstürme, ständig bedroht von Skorpionen, Schlangen und Hyänen. Nur ein altes Bohrloch, mit dessen Wasser einst das Zentrum der Region, Lüderitz und die deutsche Eisenbahnlinie versorgt wurden, hilft ihnen, zu überleben. Solange die Pferde im weiteren Umkreis des Brunnens bleiben, ist gesichert, dass sie nicht verdursten. Oft aber sind die erreichbaren Weidegründe bereits abgegrast - über lange Perioden im Jahr herrscht Mangel an Nahrung. So hängt das Überleben der Pferde jedes Jahr aufs Neue an einem seidenen Faden und ist abhängig davon, ob die ohnehin seltenen Regenfälle kommen oder nicht.
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Hyänen - Die Königinnen der Masai Mara TIERE
Sie sind nicht so stark wie Löwen. Sie sind nicht so schnell wie Geparden. Sie sind die ungeliebten Außenseiter von Afrikas Tierwelt. Und doch sind sie die Könige der Masai Mara: Hyänen. Hyänen gelten als feig, hässlich und uninteressant. Das über Jahrzehnte überlieferte Bild wird durch neueste Forschungen auf den Kopf gestellt. Die amerikanische Forscherin Kay Holecamp fand heraus, dass Hyänen ganz anders sind als ihr Ruf. Sie haben ein ausgeprägtes soziales Verhalten und eine bemerkenswerte Intelligenz - kluge Bestien sozusagen. Das macht sie so erfolgreich, dass sie sich auch inmitten der großen Raubkatzen der Savanne behaupten können.
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Sambesi - Der donnernde Fluss LANDSCHAFTSBILD
Der Sambesi ist der viertlängste Fluss in Afrika: Auf einer Länge von fast 2600 Kilometern durchfließt er sechs afrikanische Staaten. Der Film dokumentiert die vielen Gesichter des Sambesi. Als Lebensader der imposantesten Ökosysteme des Kontinents ist der Fluss für Menschen, Tiere und Vegetation unverzichtbar. An seinen Ufern blüht und gedeiht Leben, Tierherden ziehen zu Tausenden in das Überschwemmungsgebiet, um dort ihre Jungen aufzuziehen. Auf seinem Weg durch eine zerklüftete Felslandschaft wird der Sambesi zu einem reißenden Wildwasserstrom, bevor er dann mehr als 100 Meter in die Tiefe stürzt: als größter Wasserfall der Erde - den Viktoriafällen im Grenzgebiet zwischen Simbabwe und Sambia. In Mosambik verläuft der Fluss in einem riesigen Delta und vereinigt sich dort mit dem Indischen Ozean.
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Himba, Buschmänner und Löwen - Wildnis- und Kulturmarketing in Namibia DOKUMENTATION
Ein Reisebus nähert sich dem San-Dorf Grashoek in Namibia. Ein Schild begrüßt die Besucher im "Bushman Living Museum". Noch im Bus beginnen die Insassen zu fotografieren. Eine typische Szene - und doch hat sie wenig gemeinsam mit üblichen Szenarien im Kulturtourismus. Keine anstürmenden Kinderscharen, keine laufenden Frauen, die aufgeregt Handwerkskunst anbieten und auch keine jungen Männer, die gegen Entgelt ihre Dienste anbieten. Ein einzelner San in westlicher Kleidung zückt seine Papiere, die ihn als Tourismus-Bevollmächtigten der Gemeinschaft ausweisen. Höflich fragt er nach dem Gruppenleiter und übergibt eine Mappe - in der Art einer Speisekarte - mit den kulturellen Angeboten und den dafür verlangten Preisen. Abgestuft nach der Anzahl der Touristen und der Anzahl der gewünschten Teilnehmer auf San-Seite: Von einer einfachen Dorfbesichtigung bis zum Trance-Tanz, der Teilnahme an einem Kurz-Workshop zur Schmuckproduktion aus Straußenei-Schalen, dem Training im Bogenschießen, der Teilnahme an einer traditionellen Jagd und letztlich der Verheiratung auf "Bushmen-Art" ist alles möglich. Jede Aktivität hat ihren fixen Preis, und genaue Angaben informieren über die Dauer und die Art der Leistung. Im südlichen Afrika sind sogenannte Bushmen-Walks und Besuche beim "ockerroten Volk" der Himba ebenso allgegenwärtig wie Großwild-Safaris. Sie haben einen Beigeschmack von zivilisatorischer Ungleichheit und Ungleichzeitigkeit - als eine Art Zeitreise zu uralten, "primitiven" Kulturen. Dementsprechend finden sich in vielen Prospekten und Tourismus-Broschüren die verräterischen Worte vom Besuch in der "Vorzeit" oder "Steinzeit" menschlicher Kulturen. Folgt man der Auslegung der derzeit international bekanntesten Anthropologen Jean und John Comaroff, handelt es sich dabei um einen weltweiten Trend, der im südlichen Afrika vielleicht besonders auffällig ist: der Errichtung von Ethno-Themenparks oder "Lebenden Museen". Nach ihrer Analyse im Buch "Ethnicity, Inc." kann die Musealisierung von traditionellen Kulturen aus kommerziellen Gründen zu sehr unterschiedlichen Prozessen und Situationen führen. Die möglichen Resultate solcher interkultureller Kontaktnahmen erweisen sich als keineswegs so eindeutig, wie die Annahmen der meisten Ethnologen erwarten ließen: Vor die Wahl gestellt, unter dem Druck staatlicher Gesetze und Verwaltungsregime ihre Lebensweise völlig aufzugeben oder einen Teil ihrer Lebenszeit in die Selbstdarstellung der kulturellen Traditionen zu investieren, bedeutet die zweite Option zumindest im besten Fall einen Gestaltungsspielraum für Menschen und Kollektive, die sich der Landflucht und dem oktroyierten Kulturverlust widersetzen.
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Namibia - Das Geheimnis der Feenkreise LANDSCHAFTSBILD
Namibia hat viele bekannte landschaftliche Attraktionen: die Etosha-Pfanne, die Skelettküste, das Diamantensperrgebiet, die Wüsten Kalahari und Namib. Doch das Land im Südwesten Afrikas birgt auch ein unerklärliches Phänomen: die Feenkreise - kreisförmige Kahlstellen inmitten von Grasflächen, die von einem Grasring umgeben sind. Woher kommen diese mysteriösen Kreise?
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